Statement der SPD Tornesch zum Beschluss der Ratsversammlung zum Schulneubau
Mit dem Beschluss der Ratsversammlung vom 29. Juni 2026 ist Bewegung in die Planung einer neuen Grundschule am Schützenplatz gekommen. Der Beschluss sieht den Bau einer mindestens dreizügigen Schule mit modernen Unterrichtsräumen von 70 Quadratmetern vor. Gleichzeitig wurde das Planungsbüro beauftragt, die Kosten und Planungsvarianten für eine drei-, dreieinhalb- und vierzügige Schule zu erarbeiten.
Für die dringend benötigte neue Zweifeld-Turnhalle werden nun verschiedene Standorte untersucht. Sowohl auf dem Gelände der heutigen Sporthalle als auch auf dem derzeitigen Schulhof der Johannes-Schwennesen-Schule.
Aus Sicht der SPD Tornesch ist dieser Beschluss ein minimaler, aber notwendiger Fortschritt. Er stellt den kleinsten gemeinsamen Nenner der Ratsfraktionen dar und schafft die Grundlage, die noch offenen Fragen auf Basis belastbarer Planungen und Kosten zu beantworten. Jetzt gilt es, in den kommenden Beratungen Schritt für Schritt die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unserer Schulen zu treffen.
Unser Ziel bleibt unverändert:
Tornesch braucht eine Schule, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass auch Varianten für eine 3,5- und vierzügige Schule geprüft werden. Angesichts steigender Schülerzahlen ist es wichtig, heute nicht zu klein zu planen und sich alle Optionen offen zu halten.
Der Weg zu diesem Beschluss war nicht einfach. Nachdem die CDU deutlich gemacht hatte, dass sie im Falle eines Beschlusses über den gemeinsamen Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, TAG und FDP – eine vierzügige Schule am Schützenplatz sowie eine Zweifeld-Turnhalle am Standort „Am Felde“ – ihre Unterstützung für weitere notwendige Beschlüsse infrage stellen würde, entschieden sich die beteiligten Fraktionen für diesen erneuten Kompromiss.
Dieser Beschluss ist daher kein Endpunkt, sondern ein Zwischenschritt. Die SPD Tornesch wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass am Ende eine zukunftsfähige Schule mit ausreichend Kapazitäten und einer leistungsfähigen Sportinfrastruktur entsteht. Unsere Kinder verdienen eine Lösung, die nicht nur den heutigen Bedarf deckt, sondern auch den Anforderungen von morgen gerecht wird.
Als gebürtiger Tornescher möchte ich die Missstände in Tornesch nicht weiter beklagen, sondern zukünftig zum Fortschritt in unserem Ort beitragen. Die jahrelange, konstante und sachliche Politik der SPD Tornesch bewog mich, dort meine politische Heimat zu finden.

