In der Ratsversammlung der Stadt Tornesch am 28. September 2026 wurde die entscheidende Weichenstellung für den Neubau der Johannes-Schwennesen-Schule getroffen: Die neue Grundschule am Standort Am Schützenplatz soll vierzügig errichtet werden. Der Antrag von SPD, Grünen, FDP und T.A.G. wurde angenommen. Die Nutzung der derzeitigen Holzbau-Erweiterungen der Johannes-Schwennesen-Schule sollen an den neuen Standort versetzt und dort für den Ganztagsbereich genutzt werden. Der Beschluss umfasst ebenfalls den Bau einer neuen Zweifeld-Sporthalle.
Das KI generierte Bild veranschaulicht wie das neue Schulareal am Schützenplatz grundsätzlich aussehen könnte.
Ein wichtiger Punkt der bisherigen Diskussion war die Frage, ob ein dreizügiger Neubau tatsächlich langfristig ausreichen würde. Bei einem dreizügigen Neubau der JSS entstünde gleichzeitig Erweiterungsbedarf bei der Fritz-Reuter-Schule. Die vier Fraktionen vertreten die Ansicht, dass Tornesch vorerst mit einem achtzügigen Grundschulbetrieb in Tornesch planen sollte. Vier Züge in der neuen JSS und vier Züge in der FRS. Dadurch würde der Sanierungsdruck in der FRS sinken und beide Schulen für die Stadt insgesamt günstiger werden.
Mit der jetzt beschlossenen vierzügigen Variante „Am Schützenplatz“ soll deshalb eine Schulsituation entstehen, die von Anfang an flexibel an die zukünftigen Schülerzahlen anpassbar ist und dabei zudem insgesamt kostengünstig ist.
Mit dem Ratsbeschluss ist noch kein fertiger Bauplan beschlossen. Jetzt kommt es darauf an, aus diesem politischen Beschluss eine funktionale, zukunftsfähige und gut in das Umfeld integrierte Schule zu entwickeln.
Als gebürtiger Tornescher möchte ich die Missstände in Tornesch nicht weiter beklagen, sondern zukünftig zum Fortschritt in unserem Ort beitragen. Die jahrelange, konstante und sachliche Politik der SPD Tornesch bewog mich, dort meine politische Heimat zu finden.

